Büdinger Stadtverordnetenversammlung bügelt Widerspruch von Bürgermeister Erich Spamer zur Ablehnung des Sportzentrums ab PDF Drucken E-Mail
Stadtplanung
Sonntag, den 23. Januar 2011 um 19:45 Uhr

Mit 2 Stimmen Mehrheit beschloss die Büdinger Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 20.1.2011, den Widerspruch des Bürgermeisters gegen die vor kurzem erfolgte Ablehnung des Sportzentrums für die beiden Schulen am Dohlberg zurückzuweisen.

 

Bündnis 90/Die Grünen, Teile der SPD und FWG fochten vehement aber vergeblich dafür, dem Widerspruch des Bürgermeisters stattzugeben. Da drei Mandatsträger der SPD sowie CDU und FDP den Widerspruch ablehnten, wurde die große Chance vertan, das dringend benötigte Sportzentrum zu beschließen.

 

Die Calbacher Fraktion „Pro Vernunft“, die mit massiven überflüssigen Anfragen im letzten Jahr viele Tausend Euro Steuermittel verbraten hat, entdeckte wieder mal ihr Sparherz und warnte vor neuen Schulden. Dass Investitionen in Bildung und Sport Schulden rechtfertigen können, hat diese Fraktion noch nie verstanden.

 

Die FDP schlug vor, das für ein Sportzentrum vorgesehene Gelände unterhalb des Hallenbads vollständig als Bauland zu verkaufen und stattdessen den Sportplatz auf der Bruchwiese umzubauen. Man wolle die dortige Anlage für Schulsport aufpeppen und zugleich vom Trainingsplatz der SG Büdingen einige Quadratmeter für Parkplätze abzwacken. Wenn bei 90 Minuten Sport die Schüler vom Dohlberg in die Stadt und zurück laufen müssen, bleibt nicht mehr viel Zeit für Sport übrig. Dieses Argument ließ die FDP nicht gelten.

 

Großherzig wie immer die CDU: Man wolle unbedingt die große Lösung (mit 2 Sportplätzen), deshalb müsse man warten bis wieder Geld in der Stadtkasse sei . . . .

 
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