Land fördert soziale Einrichtungen in der Wetterau mit rund 400.000 Euro PDF Drucken E-Mail
Soziales
Samstag, den 10. März 2012 um 14:02 Uhr

Wetteraukreis (pdw). Runde 400.000 Euro fließen jedes Jahr von Seiten des Landes an soziale Einrichtungen in der Wetterau. Nach einem festen Schüssel und vorgegebenen Zahlungsmodalitäten leitet der Fachbereich Jugend, Familie und Soziales die Gelder an die 16 Einrichtungen weiter. Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel freut sich, dass diese wichtige Landesförderung weiterhin ungekürzt zur Verfügung stehe.

„Die Förderung durch das Land ist eine wichtige Unterstützung und trägt dazu bei, dass die Einrichtungen ihre unverzichtbare Arbeit weiterführen können“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel. Die Personalkosten seien in allen Einrichtungen große Ausgabeposten und so freue er sich natürlich, dass das Land die Mittel rechtzeitig am Anfang des Jahres bewilligt, so der Dezernent, denn dies bedeute Planungssicherheit.

 

Mit dem Landesgeld werden verschiedene, genau definierte Bereiche gefördert. So fließen rund 70.000 Euro in die ambulante Versorgung von Menschen mit Behinderungen und ihren Familien. Das ist zum einen die Frühförderung der Lebenshilfe, durch die behinderte oder von Behinderung bedrohte Kinder frühzeitig gefördert werden sollen. Daran schließt sich der Familienentlastende Dienst an, der Menschen mit Behinderung ab Schuleintritt und deren Angehörige und Bezugspersonen durch Beratungs- und Betreuungsangebote, etwa durch den Verbleib in selbstständigen Wohnformen, unterstützt.

 

Rund 100.000 Euro gehen an das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe, womit die Präventionsarbeit unterstützt wird, aber auch die Arbeit mit den Suchtkranken selbst.

 

Mit rund 147.000 Euro geht der größte Teil der Landesgelder an die drei Einrichtungen Frauenhaus, Frauen-Notruf und Wildwasser Wetterau. Allein das Frauenhaus wird mit rund 100.000 Euro aus Landesmitteln gefördert und bietet seit vielen Jahren Frauen, die mit ihren Kindern aus gewalttätigen Beziehungen fliehen, Schutz und Unterkunft. Auch der Frauen-Notruf und Wildwasser Wetterau sind mit ihren wichtigen Beratungs- und Hilfsangeboten seit mehr als 20 Jahren Teil einer unverzichtbaren sozialen Infrastruktur des Wetteraukreises.

 

Rund 27.000 Euro gehen an die Betreuungsvereine der Diakonie und der Lebenshilfe und mit rund 17.000 Euro wird die Bürgeraktive Bad Vilbel gefördert.

 

Mit knapp 33.000 Euro ist die Familie ein weiterer Förderschwerpunkt. Die Mittel kommen den Mütterzentren in Bad Nauheim, Karben und Bad Vilbel zu Gute, dem Notkindergarten von Frauen Arbeit Bildung und den beiden Eltern-Kind-Vereinen Gambach und Wölfersheim.

 

Grundlage der vertragsgebundenen Mittelgewährung ist die bereits seit 2006 bestehende Rahmenvereinbarung zwischen dem Land Hessen, dem LWV (Landeswohlfahrtsverband), dem Hessischen Städte- und Landkreistag sowie der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Hierin sind exakt die zu fördernden Zielbereiche beschrieben, auf deren Grundlage im Wetteraukreis konkrete Zuwendungsverträge mit zahlreichen regional tätigen Trägern geschlossen wurden.

 
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