Fortbildungsprogramm für die Kinder- und Jugendarbeit PDF Drucken E-Mail
Soziales
Sonntag, den 01. April 2012 um 18:55 Uhr

Wetteraukreis (pdw). Gruppendynamik, Pädagogik, Rechtsfragen, Soziale Kompetenzen, Kreativität, Spiele und Interkulturelles Lernen: Das Fortbildungsprogramm für Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendarbeit ist breit. „Es gibt praktische und theoretische Impulse für die tägliche Praxis, eröffnet neue Handlungsstrategien und schafft Sicherheit im pädagogischen Alltag“, sagt Jugenddezernent Helmut Betschel-Pflügel.

 

 

 

Rettungsschwimmausbildung, 20. bis 22. April: Ausflüge zu Schwimmbädern und Badeseen sind beliebt in der Kinder- und Jugendarbeit, bei Ferienspielen und Freizeiten. Sie bringen aber auch besondere Anforderungen an die Aufsichtspflicht mit sich. Bei der Rettungsschwimmausbildung geht es um Techniken, sich selbst in einer Gefahrensituation nicht zu gefährden und dem Verunglückten effektiv zu helfen. Die Ausbildung beinhaltet theoretische und praktische Teile und schließt mit dem Erreichen des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens Bronze ab. Jugend- und Freizeitstätte der AWO in Grünberg und Hallenbad in der Nähe von Grünberg.

 

Erste-Hilfe-Ausbildung, 20. bis 22. April: Diese Ausbildung ist umfangreicher als die übliche zum Führerscheinerwerb und geht auf die Erfordernisse bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein. Zusätzlich werden in einem Schwimmbad die speziellen Rettungsmaßnahmen bei Wasserunfällen vermittelt. Unterkunft in der Jugend- und Freizeitstätte der AWO in Grünberg.

 

Zwei Gruppenpädagogische Seminare, 27. bis 29. April: Bei dem Ausbildungsseminar „Gruppen Leiten - Gruppenarbeit lebendig gestalten“ geht es um die eigene Dynamik von Gruppen, die, losgelöst von der oft guten inhaltlichen Vorbereitung, großen Einfluss auf das Gruppengeschehen hat. Bei dem Fortbildungsseminar „Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen“ und „Kindeswohlgefährdung“ im Mittelpunkt. Sexuelle Übergriffe unter Kindern werden definiert und Unterschiede zur kindlichen Sexualität und sexueller Gewalt an Kindern aufgezeigt. Ein weiterer Teil des Seminars beschäftigt sich mit dem Schutzauftrag bei Kindswohlgefährdung. Diese Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Wildwasser Wetterau e.V. durchgeführt.

 

Rechtsfragen in der Kinder- und Jugendarbeit, 11. bis 13. Mai und 4. bis 6. November: Zu dieser Thematik findet je eine Fortbildung statt. An einem Wochenende werden rechtliche Grundlagen in der Jugendarbeit unter gruppenpädagogischen, geschlechts- und altersspezifischen Gesichtspunkten vermittelt. Fallbeispiele vertiefen die Thematik praxisnah. Die Fortbildung wird von einer Juristin inhaltlich begleitet, am Ende müssen die erworbenen Kenntnisse unter Beweis gestellt und auch knifflige Fragen umfassend beantwortet werden können.

 

Spiele- oder Kreativ-Workshop, 1. bis 3. Juni: Beim Spiele-Workshop wird sehr viel gespielt und ausprobiert. Es geht aber auch theoretisch zu, wenn die Rolle als Spielleitung thematisiert wird. Im Kreativ-Workshop werden verschiedene Angebote für unterschiedliche Altersgruppen vorgestellt. Vieles wird selbst erprobt, um es dann auch fachgerecht planen und durchführen zu können.

 

Kanuausbildung, 7. bis 10. Juni: Kanutouren und Kanufreizeiten sind bei Jugendgruppen, Vereinen, Verbänden und in Schulen sehr beliebt. Damit das Abenteuer nicht zu einem unkalkulierbaren Risiko wird, muss die Sicherheit der Gruppe und jedes Einzelnen im Vordergrund stehen. Diese praxisnahe und sehr qualifizierte Ausbildung zum/ zur Kanubetreuer/in wird von erfahrenen lizenzierten Sport- und Umweltpädagogen durchgeführt wird. im praktischen Übungsbetrieb werden Lehr-, Sicherheits- und Umweltkompetenz erworben.

 

Planungsseminar für Mitarbeiter/innen aus der offenen Jugendarbeit der Städte und Gemeinden, 23. bis 25. November, oder als Tagesveranstaltung am 24. November. Ziel ist es, den Mitarbeiter/innen unter qualifizierter Anleitung eines erfahrenen Referenten, ihre Erfahrungen in dieses Fortbildung einzubringen und neue Handlungsstrategien und Sichtweisen für die alltägliche Praxis zu entwickeln.

 

Interkulturelles Lernen – kulturelle Vielfalt gestalten, 28. bis 30. September: Das Leben in einer multikulturellen und pluralen Gesellschaft stellt große Anforderungen an das gegenseitige Verstehen und Kommunizieren aller Mitglieder. In der Arbeit mit Heranwachsenden bedarf es der Bewusstheit für die Vielfalt kultureller und individueller Hintergründe und deren mögliche Auswirkungen auf das Handeln. Ziel der Fortbildung, die im Rahmen der interkulturellen Woche stattfindet ist es, Handlungsansätze für die eigene pädagogische Praxis mit Jugendlichen zu entwickeln.

 

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Jugendleiter/innen aus Vereinen und Verbänden, Betreuer/innen von Ferienspielen, Freizeiten aus den Städten, Gemeinden und des Wetteraukreises, Haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendarbeit, Interessierte Einzelpersonen, die mit der Zielgruppe Kinder und Jugendliche arbeiten, Lehrer/innen, Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit und Mitarbeiter/innen aus Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder. Alle Fortbildungsseminare können als Einzelveranstaltung besucht werden und finden in Jugendherbergen, Freizeiteinrichtungen und Bildungsstätten statt. Viele der Veranstaltungen sind nach dem Hessischen Lehrerfortbildungsgesetz akkreditiert.

 

Das Fortbildungsprogramm gibt es bei der Fachstelle Jugendarbeit, in den Verwaltungsstellen des Wetteraukreises, in Stadt- und Gemeindeverwaltungen und natürlich auch im Internet: www.wetteraukreis.de. Informationen zu Teilnahmebedingungen und Kosten unter Telefon: 06031/83-3311, Anmeldungen zu allen Fortbildungsveranstaltungen werden ab sofort entgegen genommen: Wetteraukreis Fachstelle Jugendarbeit, Europaplatz, 61169 Friedberg, Fax: 06031/83-91-3311, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 
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