Veranstaltungen des Büdinger Geschichtsvereins PDF Drucken E-Mail
Heuson-Museum im Rathaus
Donnerstag, den 19. Juli 2012 um 12:04 Uhr

im 2. Halbjahr 2012

Die Vorträge finden um 20.00 Uhr im ersten Stock des Heuson-Museums statt. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

10. September
Der Vulkan lebt – Ein Film von Rudolf Dietrich
Die Sparkasse Oberhessen holt den heiß begehrten Kinofilm von Rudolf Dietrich nach Büdingen
Ort: Büdinger Kino
Beginn: 19.00 Uhr
Kosten: 5,00 Euro pro Person
Dokumentarfilmer Rudolf Dietrich hat einen faszinierenden Kinofilm über seltene Naturereignisse im Vogelsberg geschaffen. Es muss nicht immer Afrika sein, um spektakuläre Bilder aus der Welt der Tiere und Pflanzen zu filmen. Es gibt sie auch direkt vor unserer Haustür – die dramatischen Szenen, die atemberaubenden Stimmungen, die Kämpfe zwischen stark und schwach, die nur einer überleben kann.
Eine junge Schleiereule schlüpft gerade aus dem Ei, eine Schwanenfamilie verteidigt ihr Revier gegen ein Nilgänsepaar, ein Molch kämpft unter Wasser um einen Regenwurm. Der Lauterbacher Filmemacher hat über zehn Jahre hinweg einzigartige Naturschauspiele unserer Heimat in bewegten und bewegenden Bildern festgehalten. Herausgekommen sind 75 Minuten spannende Unterhaltung für die ganze Familie. Die Besucher können sich auf fantastische Aufnahmen freuen, seltene heimische Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und den Vogelsberg von einer ungewöhnlichen Seite kennenlernen.
Mit Unterstützung der Sparkasse Oberhessen wird der Film am 10. September um 19.00 Uhr im Büdinger Kino gezeigt. Die Faszination, die der Film ausstrahlt, drückt sich eindrucksvoll in den Besucherzahlen aus: im Lauterbacher Lichtspielhaus wurde in über 75 Jahren Kinogeschichte kein Film erfolgreicher gezeigt, in Nidda schauten 500 begeisterte Zuschauer gleichzeitig zu. Es ist ratsam, den Vorverkauf der Sparkasse zu nutzen.
Karten sind im Vorverkauf über die Tickethotline 06031 86-288 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . zu bestellen. Restkarten gibt es an der Abendkasse. Der Eintritt kostet 5,00 Euro. Giro X-tra Kunden der Sparkasse Oberhessen zahlen sogar nur 3,00 Euro.

 

16. September
Führung in der Keltenwelt mit Petra Lehmann-Stoll
Beginn: 15.00 Uhr
Kosten: 8,00 Euro pro Person
Treffpunkt: 14:45 Uhr an der Museumskasse im 1. OG des Museums, Anfahrt im Privat-PKW
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen
Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Heuson-Museums, Petra Lehmann-Stoll, führt durch die im Mai 2011 eröffnete Ausstellung des dezentralen Landesmuseums der "Keltenwelt am Glauberg".
Bei der einstündigen "Komfort-Führung" findet die Einführung zur Besiedlungsgeschichte des Glaubergs und zu den keltischen Fürstengräbern im Vortragsraum des Museums statt. Schwerpunkt der Ausstellung bilden die Grabbeigaben der drei keltischen Gräber des 5. Jahrhunderts v. Chr., die in zwei Grabhügeln am Fuße des Glaubergs entdeckt wurden.
Anmeldung im Heuson-Museum unter Tel. 06042-950032 oder bei Joachim Cott, Telefon 06042-952334 sowie Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

22. September – 23. Dezember
Ausstellung: Aufbruch zu fremden Ufern – Auswanderung aus dem Büdinger Land
Eröffnung mit dem Vortrag: Zur Lage der Russlanddeutschen in den 1940er Jahren - Viktor Diesendorf

Der Vortrag stellt das Thema "Die Deportation der Russlanddeutschen 1941-1942 und ihre demographischen Auswirkungen" in den Vordergrund. Viktor Diesendorfs wissenschaftliche Interessensgebiete umfassen neben der Geschichte russlanddeutscher Siedlungen und Siedlungsgebiete hauptsächlich die Gesetzgebung und Bevölkerungsstatistik bezüglich der Russlanddeutschen. Zurzeit arbeitet er an der Zusammenstellung eines Wörterbuchs des bekanntesten wolgadeutschen Dialekts, den er seit seiner Kindheit sprach. Außerdem hat Viktor Diesendorf Bücher und Beiträge zu Themen wie Umsiedlung der Deutschen aus der UdSSR nach Deutschland 1939-1941, Deportation der sowjetdeutschen Bevölkerung 1941-1942, den Verhältnissen in der so genannten Arbeitsarmee (am Beispiel eines KZ-Lagers im Nord-Ural, wo auch sein Vater mit einigen weiteren Verwandten war), der russlanddeutschen Bewegung in der UdSSR und in Russland in den 1980-90er Jahren, wobei er selbst aktiv war, geschrieben.

 

3. Oktober
Am Nationalfeiertag in den Partnerkreis – Wetteraukreis bietet Tagesfahrt an
Kosten: 29,00 Euro pro Person
Der Wetteraukreis bietet für interessierte Bürgerinnen und Bürger am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, eine eintägige Busreise in den thüringischen Partnerkreis Unstrut-Hainich an. Wie Landrat Joachim Arnold in einer Presseerklärung mitteilte, soll damit die Partnerschaft zwischen den beiden Kreisen gestärkt werden. Am 3. Oktober jährt sich zum 22. Mal die Wiedervereinigung zweier deutscher Staaten, die mehr als 40 Jahre getrennt waren. „Manchmal hat man den Eindruck, dass sich viele Landsleute besser in Mallorca oder an der Adria auskennen als in den neuen Bundesländern“, bedauert der Wetterauer Landrat. „Mit der Tagesfahrt wollen wir das ein wenig ändern.“
Der Wetteraukreis hat gleich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs Kontakte zum damaligen Kreis Bad Langensalza geknüpft. Mit der Zusammenlegung des Kreises mit Mühlhausen und der Bildung des Unstrut-Hainich-Kreises gingen diese Beziehungen auf den neuen Kreis über. Seit einigen Jahren gibt es nun regelmäßige Besuchsfahrten zum 3. Oktober. Abwechselnd fahren Wetterauer nach Thüringen oder kommen Gäste in die Wetterau. Im vergangenen Jahr kam ein Reisebus aus dem Partnerkreis nach Glauberg und nach Ortenberg. Für dieses Jahr hat die Kreisverwaltung gleich zwei Busse geordert, um in den Partnerkreis zu fahren.

Das Programm für Mittwoch, den 3. Oktober 2012, sieht Folgendes vor:
ab 07.30 Uhr Treffpunkt am Parkplatz der Stadthalle Friedberg sowie an der Willi-Zinnkann-Halle in Büdingen
08.00 Uhr Abfahrt über Florstadt
08.15 Uhr Zwischenhalt am Parkplatz der ehemaligen Kraftwagenbetriebe Wetterau in Florstadt;
Weiterfahrt nach Bad Langensalza
ca. 11.00 Uhr Ankunft in Bad Langensalza
Empfang durch den Bürgermeister der Stadt, Bernhard Schönau
anschließend Historische Stadtführung und Eintrag der Gäste in das Gästebuch der Stadt Bad Langensalza
ca. 13.00 Uhr Mittagessen im Kultur- und Kongresszentrum Bad Langensalza
14.30 Uhr Alternative Möglichkeiten:
1. Führung Braukunst in Bad Langensalza
2. Führung 500 Jahre Reformation
3. Erlebnisfahrt mit dem Oldtimerbus „Langensalzaer Schwälbchen“
4. Führung Hexengeschichten
5. Auf eigene Faust: Die Gärten der Stadt Bad Langensalza
17.00 Uhr Kaffee und Kuchen im Kultur- und Kongresszentrum Bad Langensalza
Ansprachen zum Nationalfeiertag
ca. 18.00 Uhr Heimreise

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 29,00 Euro pro Person und beinhaltet die Fahrt mit dem Bus, die Eintrittskarte für drei Bad Langensalzaer Gärten, ein Drei-Gänge-Menü zum Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. „Durch die Unterstützung des Partnerschaftsvereins des Wetteraukreises ist es uns möglich, die Reise so günstig anzubieten“, dankt Landrat Joachim Arnold der Partnerschaftsvereinsvorsitzenden Edda Weber.

Weitere Informationen gibt es in der Pressestelle des Wetteraukreises, Michael Elsaß, Tel.: 06031 83-1400, dort kann man sich auch anmelden, bitte Namen, Vornamen, Adresse und Telefonnummer angeben. Anschließend die Teilnehmerbeiträge auf das Konto
Wetteraukreis
Sparkasse Oberhessen
BLZ 518 500 79
Kto.Nr. 510 00 64
Stichwort: „3. Oktober Konto 5001020 KT 010103“

überweisen. Sobald das Geld auf dem Konto eingegangen ist, wird/werden die Fahrkarte(n) auf dem Postweg versendet.

 

11. Oktober
Eine Stadt wächst und wird protestantisch (1353 bis 1543) - Dr. Volkmar Stein
Ausgangslage des Vortrags ist die kleine Residenzstadt mit den sozialen Schichten der Ackerbürger, Handwerker und Kaufleute in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Welche Veränderungen in Bezug auf die Neustadt, das Stadtbild, die Verteidigung und die Reformation erfolgten in den folgenden 200 Jahren? Welche Struktur hatte schließlich die lutherisch gewordene Residenzstadt?

 

14. Oktober
Waldfahrt in den Vogelsberg unter Führung von Erhard Müth/Hans-Erich Kehm
Kosten: 15,00 Euro pro Person / ab 26 Personen 12,50 Euro
09.00 Uhr Abfahrt bei Balser
09.30 Uhr Ankunft an der B 275 zwischen Merkenfritz und Gedern, anschließend Wanderung von
insgesamt rd. 2 km zum Förster-Maul-Gedenkstein und zurück, dabei ein ca. 100 m
steiler Anstieg und ca. 60 m durch den Wald zum Gedenkstein
10.30 Uhr kurze Weiterfahrt über Gedern in die Nähe des Spießweihers, anschließend Wanderung von
insg. ca. 2,5 km zu den Resten der Pingen (Gruben zum Eisenerzabbau) und zum Spießweiher
und zurück
11.30 Uhr Fahrt zum Mittagessen in der Gaststätte "Zum Adler" in Steinberg
13.30 Uhr Weiterfahrt nach Wenings, ca. 2 Std. Besichtigung der 676 Jahre alten Stadt (Führung
Hans-Erich Kehm)
15.30 Uhr Rückfahrt nach Büdingen
16.00 Uhr Ankunft in Büdingen

 

30. Oktober
Heute vor 200 Jahren: Napoleon I. in Rußland - Bernd Uhlmann
Nach dem Feldzug in Italien 1797 sieht Napoleon nur noch England als Hauptgegner. 1798 beginnt er den Feldzug in Ägypten mit den Worten: „Um England wirklich zu zerstören, muss man es in Ägypten treffen.“ Als Kaiser versucht er zwei Jahre lang einen Tunnel unter dem Ärmelkanal zu bauen, doch dann überrennen seine trainierten und motivierten Armeen die alten Monarchien Europas. In Tilsit teilt er sich die Welt mit dem Zaren und es wird die Kontinentalsperre gegen England vereinbart.
Im Herbst 1808 veranstaltet er einen pompösen Fürstentag in Erfurt, um dem Zaren zu imponieren und die Kontinentalsperre mit ihm zu verstärken. Zudem will er dessen Schwester heiraten. Durch Verrat von Talleyrand, Napoleons einstigem Minister, verweigert der Zar jede präzise Zusage. Jetzt wird die Grand Armee aufgestellt, die Rußland mit wenigen Schlachten vernichten soll, um sich dann voll auf England zu stürzen.
Hier ergeben sich unglaubliche Parallelen zur Logik und Taktik des Dritten Reiches, für das auch England der letzte, unbezwingbare Gegner schien. Das Ausweichen der Russen führt Napoleon im Oktober 1812 bis nach Moskau, wo er wie in einer Falle sitzt, ohne Verbindung oder Versorgung, umgeben von der unbesiegten russischen Armee. Nach dem Brand von Moskau erfolgte der überstürzte, unvorbereitete Rückmarsch. Hunger, Entbehrung, ständige Attacken, Dezimierung der Armee, nur Teile können die Beresina überschreiten und sich in das befreundete Polen retten. Doch hier, im Dezember 1812, schlägt der Winter richtig zu und bringt die Reste der Grand Armee zur Auflösung.
Jetzt verdrehen sich die ideologischen Werte; die Preußen mit von Stein, Lützow u. a. Reformern, versprechen Freiheit und Gleichheit nach dem Befreiungskrieg. Napoleon, der die Werte der Aufklärung und der Revolution nach ganz Europam tragen wollte, wird zum Unterdrücker, der nur noch die befreundeten Monarchien sichern will – vor allem die Königreiche seiner Brüder. In Paris stellt er eine neue Armee auf. Seine Generäle warnen ihn, mit diesen unausgebildeten Truppen nochmals den Rhein zu überschreiten. In der Völkerschlacht von Leipzig im Oktober 1813 wird Napoleon endgültig aus Mitteleuropa vertrieben. Der Vortrag wird mit Bildern illustriert.

 

9. November
Tagung zur neofaschistischen Mordserie im Heuson-Museum - In Kooperation mit der Stadt Büdingen und dem Wetteraukreis
15.00 Uhr Beginn der Tagung mit einem Einführungsreferat, anschließend sprechen Fachleute aus
verschieden Bereichen über Strategien der Rechten und wie man dem begegnen kann.
Danach Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen.
19.00 Uhr bis
ca. 21.00 Uhr Podiumsdiskussion.
Den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte der Tagespresse.


13. November
Naturdenkmale im Wetteraukreis - Frank-Uwe Pfuhl
Dieser Vortrag lädt zu einer kleinen Reise durch die Wetterau ein. Gezeigt wird eine Auswahl der insgesamt 226 Naturdenkmale im Wetteraukreis. Dazu zählen mächtige Eichen, knorrige Apfelbäume, uralte Kirschbäume, geheimnisumwitterte Felsformationen, windschiefe Speierlinge, geschichtsträchtige Linden sowie Alleen und Parks. Zu den Bildern der Naturdenkmale gibt es jeweils denkwürdige Geschichten zu erzählen. Multimedia-Vortrag, 46 Folien, 76 Bilder, Dauer: ca. 70 Minuten


27. November
Bedeutende archäologische Funde aus dem Heuson-Museum Büdingen - Petra Lehmann-Stoll
Die studierte Archäologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Heuson-Museums Petra Lehmann-Stoll stellt in einem etwa einstündigen Vortrag markante archäologische Funde unterschiedlicher Zeitstellungen von der Altsteinzeit, über die Jungsteinzeit und die Bronzezeit, die vorrömische Eisenzeit zum frühen Mittelalter und zum Hoch- und Spätmittelalter vor.
Das am Ostrand der Wetterau gelegene Büdinger Land ist in seiner Mittlerfunktion, einerseits zu den fruchtbaren Siedlungskammern der Wetterau, andererseits zum Vogelsberg und darüber hinaus, von wichtiger Bedeutung. Zahlreiche Funde konnten in der mehr als hundertjährigen Geschichte der Sammlungstätigkeit des Büdinger Geschichtsvereins im Heuson-Museum bewahrt werden. Ziel ist es, in näherer Zukunft diese Stücke in adäquater Form im Museum zu präsentieren.

 

11. Dezember
Pflanzen und Tiere (Schwerpunkt Insekten) im Seemenbachtal - Ortwin Heinrich
Wo Menschen leben, greifen sie in die Natur ein, verändern ihr Umfeld. Bei diesen Eingriffen sollten wir uns nicht nur fragen, welche Vorteile wir dadurch erreichen, sondern immer auch: Was zerstören wir dabei? Wie können wir die Folgen möglichst klein halten? Welche negativen Nebeneffekte könnten auftreten, die wir nicht haben wollen?
In der heutigen Zeit ist das Gespür für solche Eingriffe weitgehend verloren gegangen, Artenkenntnisse fehlen und die komplexen Zusammenhänge bleiben vielen Menschen verborgen.
In dem mit vielen Bildern illustrierten Vortrag werden verschiedene Pflanzen- und Insektenarten in ihrem Lebensraum am Seemenbach vorgestellt und an einzelnen Beispielen die komplexen Zusammenhänge und Wechselbeziehungen erläutert.
Zur Person: Ortwin Heinrich arbeitete bis zu seiner Pensionierung 2005 als Pädagogischer Leiter der Gesamtschule Konradsdorf in Ortenberg. Derzeit arbeitet er an 3 hessischen Orchideen-Kartierungsprojekten in Zusammenarbeit mit der FENA (Forsteinrichtung für Naturschutz) und ist u.a. Mitglied der Botanischen Vereinigung für Naturschutz in Hessen. Sein besonderes Interesse gilt einzelnen Insektengruppen und der Flora unseres Heimatgebietes.

 
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