Landrat Arnold: „Breitbandversorgung wird weiter ausgebaut“ - Nächste Ausbaustufe wird vom ZOV/OVAG-Konzern strategisch vorbereitet PDF Drucken E-Mail
Soziales
Mittwoch, den 08. Mai 2013 um 23:29 Uhr

Wetteraukreis (pdw). Die 2009 von Landrat Arnold im Kreis gestartete Initiative für eine flächendeckende Wetterauer Breitbandversorgung im Rahmen der Grundversorgung (Downloadgeschwindigkeiten von mindestens zwei Megabit pro Sekunde) wurde gebündelt und erfolgreich in den beteiligten Kommunen abgeschlossen bzw. umgesetzt. Die selbstständig und eigenverantwortlich von den Städten und Gemeinden geschlossenen Verträge mit den jeweiligen Breitbandversorgern führten dazu, dass bis auf punktuelle Ausnahmen eine Breitbandversorgung im gesamten Wetteraukreis von mindestens 8 Megabit pro Sekunde im Downloadbereich verfügbar ist.

 

„Nächstes Ausbauziel ist die flächendeckend 50 Megabit pro Sekunde -Versorgung zu gewährleistet. Hier wird das geplante Engagement der OVAG im Bereich des Breitbandausbaus viel zum Erreichen dieses Zieles beitragen“, kündigt Landrat Joachim Arnold in einer Stellungnahme zum Stand des Breitbandausbaus in der Wetterau an.

 

Um im Wetteraukreis in allen Kommunen Downloadgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde zu erreichen, wurde zeitgleich vor vier Jahren vom ZOV/OVAG-Konzern vorbereitet, die Breitbandversorgung als neues Geschäftsfeld in den Konzern zu implementieren. Die dafür notwendigen Entscheidungsvorlagen werden laut Vorstandsvorsitzendem Rainer Schwarz und Vorstand Rolf Gnadl nach intensivster hausinterner Prüfung im Sommer diesen Jahres in die Entscheidungsgremien des ZOV/OVAG-Konzern zur Beschlussfassung eingebracht. Es ist die Gründung einer Infrastrukturgesellschaft vorgesehen. Dieser soll eine Beteiligungsgesellschaft vorgeschaltet werden, an der sich unter anderem der Wetteraukreis und interessierte Städte und Gemeinden beteiligen können. Auch wird die Gründung einer Betreiber- sowie einer Dienstegesellschaft erwogen und mit der Telekom soll über deren Beteiligung am Breitbandausbau in der Wetterau durch den ZOV/OVAG-Konzern verhandelt werden.

 

Durch die im Jahre 2009 von Landrat Joachim Arnold im Kreis gestartete Initiative für eine flächendeckende Breitbandversorgung im Rahmen der Grundversorgung (Downloadgeschwindigkeiten von mindestens zwei Megabit pro Sekunde) wurden die bis dahin unterversorgten Bereiche identifiziert und für eine gemeinsame Ausschreibung gebündelt. Diese wurde anschließend koordiniert, durchgeführt und schließlich erfolgreich in den beteiligten Kommunen abgeschlossen bzw. umgesetzt.

 

Die dazu selbstständig und eigenverantwortlich von den Städten und Gemeinden geschlossenen Verträge mit den jeweiligen Breitbandversorgern führten dazu, dass bis auf punktuelle Ausnahmen eine Breitbandversorgung im gesamten Wetteraukreis von mindestens acht 8 Megabit pro Sekunde im Downloadbereich verfügbar ist.

 

Die 2009 initiierte Wetterauer Breitbandinitiative führte auch zu dem beabsichtigten Effekt, dass die großen und bekannten Breitbandanbieter wie Deutsche Telekom und Unitymedia aus eigenem Antrieb in Teilbereichen ihre vorhandenen Netze ertüchtigten und ausbauten.

 

„Viele Haushalte im Wetteraukreis haben dadurch die Möglichkeit jetzt Downloadraten von 50 bis 100 Megabit pro Sekunde zu erhalten. Darüber hinaus stehen ebenso in vielen Haushalten Downloadgeschwindigkeiten von acht bis 16 Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Die damit möglichen hohen Uploadgeschwindigkeiten sind für viele Gewerbetreibende ebenfalls von Vorteil“, skizziert Landrat Arnold die gegenwärtige Situation in der Wetterrau.

 

 
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