Alligator Action Farm Friedberg - Wetteraukreis bleibt bei seiner Haltung PDF Drucken E-Mail
Umwelt allgemein
Dienstag, den 18. Februar 2014 um 17:44 Uhr

Wetteraukreis (pdw). „Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass der Entzug der tierschutzrechtlichen Erlaubnis für den Betreiber der Alligator Action Farm in Friedberg Ockstadt gerechtfertigt ist. Deshalb werden wir Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Gießen einlegen“, sagte Landrat Joachim Arnold in einer ersten Stellungnahme.

 

Wie Arnold weiter mitteilte, habe man im vergangen Jahr nach intensiven Ermittlungen und Abwägung aller Erkenntnisse die 2002 erteilte tierschutzrechtliche Genehmigung widerrufen. „Insbesondere im vergangenen Jahr haben sich Fälle ereignet, die zu berechtigten Zweifeln an der notwendigen Zuverlässigkeit der Betreiber der Alligatorfarm Anlass geben.“, fasste Landrat Arnold im vergangen Dezember das Ergebnis von umfangreichen Prüfungen zusammen.“ Dabei ging es um den Tod der Elefantenkuh Mädi in Estland. Auf einem weit verbreiteten Internetvideo ist zu sehen, wie Betreiber R. zur Unterhaltung von Schaulustigen auf der in einem See liegenden und ertrinkenden Elefantenkuh herumspringt und deren prekäre Lage nicht erkennt. Wegen des Todes der Elefantenkuh ist eine Strafanzeige gegen R. anhängig. Unabhängig von dem Aus-gang der Ermittlungen hat die Veterinärbehörde des Wetteraukreises festgestellt, dass R. keine Sachkunde zur Betreuung von Elefanten habe.

 

Der jetzt vom Verwaltungsgericht gefasste Beschluss sei nach den Worten von Landrat Arnold keine Vorentscheidung in der Hauptsache. „In der Regel entscheiden die Gerichte bei so weitreichenden Entscheidungen wie dem Entzug der tierschutzrechtlichen Genehmigung bei Eilanträgen meist im Sinne der Antragsteller. Wie dann in der Hauptsache entschieden wird, hat das Gericht offen gelassen. Insgesamt gehe ich davon aus. dass unsere Rechtsauffassung letztendlich bestätigt wird“, so abschließend Landrat Arnold.

 
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